In B2B-Märkten ist es entscheidend, dass Ihre Marke auffällt und in Erinnerung bleibt – nicht nur im Moment der Kaufentscheidung, sondern kontinuierlich. Denn zu jedem gegebenen Zeitpunkt sind nur 5% der potenziellen B2B-Käufer aktiv auf der Suche nach Ihren Lösungen.
Doch die anderen 95% könnten jederzeit beginnen, nach Ihren Lösungen zu suchen – und wenn Sie in diesem Moment schon mental präsent sind, haben Sie einen großen Vorsprung im Auswahlprozess. Damit das klappt, ist ein Faktor ausschlaggebend.
Eine gute Kreativstrategie übersetzt Kundeninsights in Marketingansätze. Sie identifiziert die Category Entry Points Ihrer Zielkunden und ermöglicht Ihnen, diese bedarfsgerechter anzusprechen als zuvor – und bedarfsgerechter als Ihre Wettbewerber, denn Creative Strategy steckt im B2B-Umfeld noch in den Kinderschuhen.
Im B2C ist Kreativstrategie derweil das Top-Thema des Jahres, weil die Algorithmen der großen Werbeplattformen wie Meta und TikTok das Targeting von Werbeanzeigen inzwischen primär auf der Werbeanzeige selbst basieren. Die Message wird automatisiert erkannt – und die Anzeige an jene Personen ausgespielt, die am empfänglichsten für sie sind.
Und die Ergebnisse sind gut. Die Zeit des klassischen Targetings ist im B2C vorbei. Kein manuelles Einstellen mehr von Alter, Interessen oder Uhrzeiten für die Ausspielung. Viele Marketer in B2B-Unternehmen haben diesen Schuss noch nicht gehört. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Algorithmen auf B2B-Plattformen wie LinkedIn nachziehen.
Gute digitale Werbeanzeigen müssen jetzt für zwei Zielgruppen entwickelt sein: für die Menschen, die sie sehen und für die Maschinen, die Targeting-Signale aus ihnen extrahieren. Umso wichtiger ist es, dass sie Botschaften vermitteln, die an den Bedürfnissen Ihrer Kunden ausgerichtet sind. Diese Botschaften zu entwickeln, ist die Aufgabe eines Creative Strategists.
Viele IT-Unternehmen haben in diesem Kompetenzbereich ein Vakuum. Im Vertrieb generierte Kundeninsights werden oft nur unzureichend ans Marketing weitergegeben und Werbebotschaften werden oft nach Schema F entwickelt, sprechen wie alle anderen nur über Lösungen und USPs und geraten blitzschnell in Vergessenheit. Das ist zu kurz gegriffen.
Ein Creative Strategy-getriebener Ansatz läuft anders. Basierend auf einem übergeordneten, auf Kundeninsights basierenden Messaging Framework werden klare Botschaften pro Category Entry Point entwickelt, die kreativ thematisieren, was der Kunde von der Lösung hat – was nicht das Gleiche ist wie der USP der Lösung.
Stellen Sie sich ein Werbeplakat für einen neuen Laptop an einem Flughafen vor. Das Gerät hat eine Akkulaufzeit von 22 Stunden. Da Sie am Flughafen eine reisende Zielgruppe erreichen, die ihre Laptops oft im Akkubetrieb nutzt, möchten Sie dieses Feature betonen. Sie haben nur Platz für eine kurze Headline und zwei Sätze Text. Was würden Sie tun?
Sie könnten tun, was viele IT-Unternehmen tun würden. Dann wäre Ihre Headline etwas wie „22 Stunden Top-Performance“. Direkt, eindeutig, inhaltlich richtig – und nach 5 Sekunden wieder vergessen.
Oder Sie sagen „Akkulaufzeit: Von hier bis Australien“. 22 Stunden entspricht der Flugzeit dorthin. Sie kombinieren ein Feature (Akkulaufzeit) mit einem Kontext (Australien), der optimal zum Ort des Werbeplakats passt (Flughafen). Ich garantiere Ihnen, dass Ihr Plakat mit diesem Ansatz weitaus mehr Neugier weckt.
Kreativstrategie ist der Prozess, der solche Ideen entstehen lässt. Ich bringe diese Denkweise in Ihr Unternehmen, indem ich Sie als externer Creative Strategist bei spezifischen Marketingkampagnen begleite oder Sie dabei unterstütze, Methoden und Prozesse in Ihrem Unternehmen zu etablieren, mit denen Kreativstrategie zum Selbstläufer wird.
Vielseitig wie eine Agentur, persönlich wie ein Freelancer – bei kraatz digital haben Sie stets die Wahl, ob ich für Sie nur ein spezifisches Thema umsetze oder auch die Operationalisierung der Ergebnisse in Ihrem Unternehmen begleite.
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